Bierabsatz 1999 mit leichtem Zuwachs

Export gestiegen – im Inland Stagnation auf hohem Niveau

von Monika Busch

Zum ersten Mal seit Jahren erreichte der Bierabsatz nach den Ergebnissen der Zentralstelle Biersteuer wieder einen leichten Zuwachs von 0,6 Prozent. Gestiegen ist auch der Export mit einem Zuwachs von sechs Prozent. Insgesamt wurden hier zu Lande 110,07 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt, gegenüber 109,4 Millionen in 1998. Exportiert wurden 1999 9,5 Millionen Hektoliter (98: 8,9 Mio hl). Im Inland wurden mit 100,35 Millionen Hektoliter 0,2 Prozent mehr abgesetzt.

Diese Entwicklung muss natürlich differenziert betrachtet werden. Denn wie Dieter Ammer, Präsident des Deutschen-Brauer-Bundes und Geschäftsführer der Brauerei Beck & Co es bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht hat, kann nicht unbedingt von einer Krise in der deutschen Brauereilandschaft gesprochen werden, sondern von Krisen in einzelnen Unternehmen.

Ein “Sorgenkind” ist auch derzeit die Gastronomie. Seit 1991 gingen hier der deutschen Brauwirtschaft rund sieben Millionen Hektoliter verloren. Unverändert dominiert mit 68 Prozent Pils als Hauptsorte, Export stagniert mit neun Prozent. Zuwachsraten verzeichnen Weizen- und Schwarzbiere.

Zuwachs über Branchenschnitt

Die Wernesgrüner Brauerei AG erzielte 1999 einen Ausstoß von 845.189 Hektoliter. Damit erzielte sie einen Zuwachs von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 825.658 Hektoliter.

Die Mehrwegflasche, mit 65,8 Prozent das Hauptgebinde, verzeichnete ein Plus von 3,1 Prozent. Auch beim Fassbier legten die Wernesgrüner mit insgesamt 120.479 Hektoliter um 6,9 Prozent zu.

Der Export steigerte sich 1999 von 12.910 (1998) auf 20.297 Hektoliter. Wie das Unternehmen mitteilt, beträgt der Exportanteil 2,4 Prozent des Gesamtabsatzes.

Mit diesen Zahlen sei man dem Ziel, sich als bedeutender Pilsspezialist in deutschen Markt zu etablieren, wieder ein Stück näher gekommen, so der Tenor aus dem Vogtland. Der Erfolg beruhe einerseits in der Konzentration auf das Marktsegment Mehrweggebinde sowie in der Konzentration der Marktbearbeitung. Auch in Zukunft plane man, aus eigener Kraft weiter zu wachsen.

Die Strategie sei, sich nicht an den ruinösen Preiskämpfen im Markt zu beteiligen, sondern die Premium-Positionierung beizubehalten und die Marke – und damit die Attraktivität – weiter zu stärken.

Vermerk: Die vollständige Redaktion finden Sie in unserer Print-Ausgabe 3/2000.Export gestiegen – im Inland Stagnation auf hohem Niveau

von Monika Busch

Zum ersten Mal seit Jahren erreichte der Bierabsatz nach den Ergebnissen der Zentralstelle Biersteuer wieder einen leichten Zuwachs von 0,6 Prozent. Gestiegen ist auch der Export mit einem Zuwachs von sechs Prozent. Insgesamt wurden hier zu Lande 110,07 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt, gegenüber 109,4 Millionen in 1998. Exportiert wurden 1999 9,5 Millionen Hektoliter (98: 8,9 Mio hl). Im Inland wurden mit 100,35 Millionen Hektoliter 0,2 Prozent mehr abgesetzt.

Diese Entwicklung muss natürlich differenziert betrachtet werden. Denn wie Dieter Ammer, Präsident des Deutschen-Brauer-Bundes und Geschäftsführer der Brauerei Beck & Co es bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht hat, kann nicht unbedingt von einer Krise in der deutschen Brauereilandschaft gesprochen werden, sondern von Krisen in einzelnen Unternehmen.

Ein “Sorgenkind” ist auch derzeit die Gastronomie. Seit 1991 gingen hier der deutschen Brauwirtschaft rund sieben Millionen Hektoliter verloren. Unverändert dominiert mit 68 Prozent Pils als Hauptsorte, Export stagniert mit neun Prozent. Zuwachsraten verzeichnen Weizen- und Schwarzbiere.

Zuwachs über Branchenschnitt

Die Wernesgrüner Brauerei AG erzielte 1999 einen Ausstoß von 845.189 Hektoliter. Damit erzielte sie einen Zuwachs von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr mit 825.658 Hektoliter.

Die Mehrwegflasche, mit 65,8 Prozent das Hauptgebinde, verzeichnete ein Plus von 3,1 Prozent. Auch beim Fassbier legten die Wernesgrüner mit insgesamt 120.479 Hektoliter um 6,9 Prozent zu.

Der Export steigerte sich 1999 von 12.910 (1998) auf 20.297 Hektoliter. Wie das Unternehmen mitteilt, beträgt der Exportanteil 2,4 Prozent des Gesamtabsatzes.

Mit diesen Zahlen sei man dem Ziel, sich als bedeutender Pilsspezialist in deutschen Markt zu etablieren, wieder ein Stück näher gekommen, so der Tenor aus dem Vogtland. Der Erfolg beruhe einerseits in der Konzentration auf das Marktsegment Mehrweggebinde sowie in der Konzentration der Marktbearbeitung. Auch in Zukunft plane man, aus eigener Kraft weiter zu wachsen.

Die Strategie sei, sich nicht an den ruinösen Preiskämpfen im Markt zu beteiligen, sondern die Premium-Positionierung beizubehalten und die Marke – und damit die Attraktivität – weiter zu stärken.

Vermerk: Die vollständige Redaktion finden Sie in unserer Print-Ausgabe 3/2000.