Branchengeschehen

Noch viel Potenzial schlummert bei traditionellen Getränken unter dem Motto “Getränke frech mischen und kombinieren”. Zu diesem Ergebnis kommt eine DLG-Expertise. Erik Schweikert, vom Lehrstuhl für Betriebslehre der Ernährungswissenschaft an der Universität Gießen, untersuchte im Auftrage der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) die Auswirkungen aktueller Strömungen junger Verbraucher auf den Konsum und die Entwicklung neuer Getränke.

Er sieht für die traditionellen Getränke ein erhebliches Potenzial bei der Jugend, Voraussetzung sei, sich auf Trends einzustellen. Diese sei immer auf der Suche nach dem ultimativen Erlebniskick, “Spaß haben” stehe oben auf der Wunschliste. Eine eindeutige Wert-orientierung bestehe nicht, wenngleich “geistige Offenheit” wie auch “Wohlstand”, “soziale Beziehungen” und “Individualismus” prägende Momente seien.

Durch das Mischen beispielsweise mit Energy-, Wellness- oder Softdrinks sowie anderer Zusatzkomponenten, die bisher in diesen Kombinationen nicht üblich waren, hätten auch traditionelle Getränke das Potenzial zum Kultstatus. Vor allem der Vorgang des Mixens schaffe Rituale, die den Mehrwert zur Herausbildung eines Kultes liefere.

 

Markennamen, bei denen Schreibweise und Aussprache mehrdeutig interpretiert werden können, führen trotz hoher Werbebudgets häufig zu Verwirrungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Endmark International Namefinding AG, in der neue Markennamen an knapp eintausend Konsumenten getestet worden sind.

Dabei wurden die Namen schriftlich – ohne Logo oder Designelemente – vorgelegt, mit der Aufgabe, diese vorzulesen und zuzuordnen. Das größte Problem verursachte der Name des Mobilfunkers “O2”, der als Sauerstoff, Oh-Zwei, Null-Zwei und ähnliches interpretiert wurde.
Lediglich 8,1 Prozent der Befragten erkannten die intendierte, englische Schreibweise “Oh-Two”.

Am eindeutigsten konnten Namen ausgesprochen werden, deren Buchstabenfolge eins zu eins in deutsch gelesen wie gesprochen werden können: So sprachen beispielsweise jeweils mehr als 90 Prozent der Befragten e.on, bibop und versum richtig aus. Der Name des Männermagazines Men`s Health wurde nur von 13,6 Prozent korrekt ausgesprochen.
Der Mittelstand setzt zunehmend auf das World-Wide-Web. Eine Umfrage bei über einer Million Betrieben kam zu dem Ergebnis, dass die Online-Ausstattung im Jahr 2001 im Vergleich zu 1999 deutlich verbessert wurde. Der Anteil der Firmen mit Internetzugang ist in diesem Zeitraum rund 20 Prozent auf 75,7 Prozent gestiegen.

Eine E-Mail-Adresse haben 68,6 Prozent der Firmen und 38,9 Prozent bieten eine Homepage mit Firmendarstellung.