Habanos.

Marke Mythos Magie
von Monika Busch, Fotos: dgw

Das Glück, dass wir heute die Werke des
genialen Künstlers Pablo Picasso bewundern können,
verdanken wir der Legende nach
zwei Zügen aus einer cubanischen Cigarre.

Als der kleine Pablo fast leblos auf die Welt kam, blies der Arzt, der bei der Geburt anwesend war, dem Neugeborenen den Rauch seiner Cigarre in die Nase, und darauf hin, so die Legende gab „Klein Pablo“ sein erstes Wimmern von sich. Unzählige Geschichten und Legenden, ranken sich um die beste Tabakpflanze der Welt. Liebhaber bezeichnen das Rauchen einer Habano als absoluten Hochgenuss.
Als Christoph Kolumbus 1492 cubanischen Boden betrat, war er von einem Ritual fasziniert, welches er wiederholt bei den religiösen Zeremonien der Indianer beobachtete. Sie genossen den hellen Rauch einer Pflanze, deren Blätter  zu einem Rohr zusammengerollt waren. Der Behique genannte Medizinmann, bot den Gottheiten den Rauch einer besonderen Pflanze Namens Cohiba dar.
Singen, Tanzen, Trinken und Rauchen gehörten bei Cubas indigener Bevölkerung, den Tainos, zu den Formen religiöser Andacht, welche die Sinne vereinigten, Körper und Geist entspannten. Die damals in ihrer Machart recht primitiven Zigarren, wurden von den Spaniern aus Kolumbus’ Gefolge nach Europa gebracht.
Lange Zeit galt Tabak durch den Franzosen Jean Nicot, als Heil- und Zierpflanze. Im 16. Jahrhundert wurde er immer mehr geraucht. Allerdings in Pfeifen, die Cigarre war zu dieser Zeit noch nicht bekannt.

Die vollständige Redaktion finden Sie in unserer Print-Ausgabe 11/12/2006