Rexam Glass präsentiert die erste stapelbare Weinflasche

(tido) Echte Innovationen sind seltener geworden und vielleicht liegt es auch daran, dass lange Zeit niemand auf die Idee kommt, an bestimmten Dingen zu rütteln. Anders ist es kaum zu erklären, dass die stapelbare Weinflasche nicht schon eher auf den Markt kam. Diese Lücke hat nun Rexam Glass in Nienburg geschlossen und diese auch gleich patentieren lassen. Etwa 300 verschiedene Behälter konzipiere das Unternehmen jährlich, so dessen Marketingchef Hans-Jürgen Schmidt.
Eher konservative Weintrinker würden sich wohl erst an die neue Flasche gewöhnen müssen, heißt es. Die Vorteile liegen aber auf der Hand: Die Konsumenten brauchen keine Weinregale mehr und in den Geschäften kann die Lagerhaltung optimiert werden, weil die Flaschen weniger Platz brauchen. An sich ist die Idee einfach: Das Glas wird abgeflacht und mit einer Hohlkehle versehen. Um das Volumen nicht zu reduzieren, wurden die Flaschenschultern leicht erhöht und die Hälse entsprechend verkleinert, was auch mehr „Flaschen-Identität“ schaffen soll. „Der Markt verlangt danach“, ist für Schmidt klar und damit wird er sicherlich recht behalten.
Die deutsche Tochter des weltweit tätigen Rexam-Konzerns gehört zu den bedeutenden Unternehmen der bundesweiten Glasindustrie und ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. In Europa beschäftigt die Gruppe rund 3600 Mitarbeiter, davon 1700 allein in Deutschland (580 in Nienburg). Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 7,8 Milliarden Flaschen ausgeliefert.