Weinmarkt in Deutschland wächst weiter

Dose soll auch nach Europa kommen
Geschmacksschutz mit nano-veredelten Korken

von Timur Dosdogru

Von einer positiven Entwicklung des heimischen Weinmarktes spricht das Deutsche Weininstitut (DWI) für das erste Halbjahr 2007. Um 3,1 Prozent stieg laut GfK-Zahlen der Weinabsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der Umsatz wuchs um 1,2 Prozent. Die Zahlen enthalten die Einkäufe im Lebensmittelhandel einschließlich Discount und die Direkteinkäufe beim Winzer.

Um 2,8 Prozent konnten die deutschen Anbieter beim Absatz zulegen (Umsatz: drei Prozent) und damit ihren Marktanteil um ein Prozent auf 51,9 Prozent am gesamten Weinumsatz steigern. Mit einem großen Abstand liegt der deutsche Marktanteil damit vor Weinen aus Italien (14 Prozent), Frankreich (13,6 Prozent) und Spanien (6,1 Prozent).
Als „Verlierer“ hat die Gesellschaft für Konsumforschung gar die Weine aus der so genannten „Neuen Welt“ ausgemacht: Deren Absatz ging um 4,8 Prozent und im Umsatz sogar um 12,1 Prozent zurück (Marktanteil in Deutschland: 6,6 Prozent). Zu 40 Prozent haben die deutschen Verbraucher im ersten Halbjahr 2007 Weißwein gekauft, 51 Prozent entfielen auf Rotwein und neun Prozent auf Roséwein – Letzterer allerdings mit dem größten Zuwachs (Absatz: plus 6,3 Prozent, Umsatz: plus 22,4 Prozent).
Um sechs Cent auf 3,05 Euro pro Liter ist allerdings der Durchschnittspreis für Wein im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gefallen. Davon konnten aber anscheinend die deutschen Weine profitieren: Immerhin einen Cent mehr – durchschnittlich 3,43 Euro pro Liter – waren die Verbraucher bereit, für heimische Gewächse auszugeben. Auch im Verpackungsbereich in Sachen Wein sind wieder einmal Neuerungen zu vermerken: Dosen

Die vollständige Redaktion finden Sie in unserer Print-Ausgabe 10/2007