Zur Kasse bitte…

von Monika Busch
Im Ranking der zehn „bierseligsten” Länder verteidigten die Tschechen in punkto Pro-Kopf-Verbrauch mit 159 Liter den angestammten Spitzenplatz. Deutschland kommt in 2006 laut Statistischem Bundesamt auf 111,6 Liter gegenüber dem Vorjahr mit 111,0 Liter – Fußball-WM und Sommerwetter sei Dank.
Mit 92,0 Millionen Hektoliter einschließlich Biermischungen wurden 0,5 Millionen Hektoliter mehr produziert. Die Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen aber auch: Es gibt nicht unbedingt einen Grund zum Jubeln. Langfristig sinkt hier zu Lande der Bierkonsum.
Wurden 1997 noch 104 Millionen Hektoliter beziehungsweise 126,7 Liter je Einwohner getrunken, sank der durchschnittliche Verbrauch je Einwohner bis zum Jahr 2006 um insgesamt 15,1 Liter. Positiv: Das erste Quartal 2007. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben die deutschen Brauereien und Bierlager mit 22,3 Millionen Hektoliter 2,9 Prozent oder 0,6 Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum abgesetzt. Die Biermischungen waren mit 0,8 Millionen Hektoliter am Gesamtabsatz beteiligt. Das entspricht einem Plus von stolzen 48 Prozent. Mit 85,9 Prozent Inlandverbrauch, stieg die Menge um 1,5 Prozent auf 19,2 Millionen Hektoliter.

Impulsgeber Biermix

Der kontinuierliche Aufwärtstrend der Biermischgetränke ist ungebrochen. Und neben den bekannten Szenegetränken erfreut sich ebenfalls das altbewährte Radler zunehmender Beliebtheit. „Biermischgetränke wie der Radler-Klassiker finden inzwischen in allen Altersgruppen ihre Liebhaber, nur wenigen Produkten ist es aber gelungen, aufgrund ihrer Markenkraft in der Zielgruppe der 18- bis 29-Jährigen zu punkten. Für die deutsche Brauindustrie bedeuten die…

Die vollständige Redaktion finden Sie in unserer Print-Ausgabe 06/07/2007