Immer am Fluss entlang. Das untere Nahetal – Ein herbstlicher Streifzug

von Monika Busch

Deutscher Wein ist wieder sehr begehrt und international wieder anerkannt. Und nicht nur die europäischen Nachbarländer verfolgen dies mit Argusaugen. Die heutige Winzergeneration mit internationaler Erfahrung und hoch qualifizierter Ausbildung steht für Selbstbewusstsein, experimentiert und probiert.
Marketing ist schon lange kein Fremdwort mehr, Tradition und Zeitgeist schließen sich nicht mehr aus. Diese Winzergeneration präsentiert den Wein par exellence: Eine Verbindung von Genuss und Lebensfreude. Erfreulicherweise gibt es in deutschen Landen immer häufiger Frauen, die sich der Leidenschaft des  „Weinmachens“ widmen.
Das Weinbaugebiet Nahe wurde und wird immer noch häufig – nicht mehr unbedingt zeitgemäß – als „Probierstüberl“ des deutschen Weines bezeichnet. Ursächlich durch eine bewegte Erdgeschichte mit einer Vielfalt unterschiedlicher Böden – wie Grünschiefer, Quarzite, rote Konglomerate, Sandstein, Vulkan- und Witterungsböden bis hin zu Löß und Meeressand. 480 Meter über dem Meeresspiegel entspringt die Nahe und mündet nach rund 130 Kilometern zwischen Bingen und Bingerbrück in den Rhein.
4.135 Hektar bestockte Rebfläche umfasst das Gebiet entlang der Nahe von ihrer Mündung in den Rhein bei Bingen bis flussaufwärts nach Kirn.  Aufgrund der Vielzahl der unterschiedlichen Böden sind an der Nahe auch kleinste Einzellagen häufig eigenständig. Die unterschiedlichen Böden stehen für ganz unterschiedliche Weine, Klima und Engagement spie …

Die vollständige Redaktion finden Sie in unserer Print-Ausgabe 01/02/2009