Moselwein: Jahrgang 2008 gut in Qualität und Menge

Chancen und Risiken für Steillagenweine durch EU-Weinmarktreform

von Timur Dosdogru

„Die Weinfreunde dürfen sich auch beim 2008er von der Mosel auf mineralische, elegante und fruchtige Weine freuen“, verkündete Ökonomierat Adolf Schmitt als Vorsitzender des Moselwein e. V. und Weinbaupräsident des Gebietes in der aktuellen Herbstbilanz 2008.

Es werde für Weine „für jede Gelegenheit“ geben, vom guten Qualitätswein für jeden Tag bis hin zu mineralisch-trockenen Spitzengewächsen und edelsüßen Auslesen, so lautete die weitere präsidiale gute Kunde in der Vinothek im Winninger Spital. Als vorläufiges Fazit ließ sich bis Ende Oktober – wo die Ernte in den Steillagen an Mosel, Saar und Ruwer noch in vollem Gange war – auf jeden Fall schon einmal feststellen: Gut in Qualität und Menge wird die Weinernte 2008 im Anbaugebiet Mosel. Während in den anderen Gebieten die Ernte schon längst abgeschlossen war, spielte die Rieslingrebe an der Mosel – auch bedingt durch eine diesmal 15 Tage frühere Blüte – ihre sehr lange Reifephase als charakteristisches Element …

Die vollständige Redaktion finden Sie in unserer Print-Ausgabe 01/02/2009