Schloss Wachenheim: Neuausrichtung des Konzerns abgeschlossen

von Timur Dosdogru

Die Sektkellerei Schloss Wachenheim AG hat laut eigenen Angaben die Neuausrichtung des Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/2008 (30. Juni) abschließen können. Produktionsabläufe und Sortiment seien „deutlich gestrafft“ worden, heißt es. Der Nettoumsatz ohne Sektsteuer stieg in diesem Zeitraum um 7,5 Prozent auf 302,5 Millionen Euro (Vorjahr: 281,3) – ein Rekord in der Unternehmensgeschichte. Insgesamt wurden 256,4 Millionen 0,7-Liter-Flaschen Sekt, Schaumwein und andere Getränke verkauft – ein leichtes Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit habe der Schloss Wachenheim Konzern seine Position als weltweit führender Hersteller von Sekt und Schaumwein behaupten und weiter ausbauen können, so Vorstandsvorsitzender Nick Reh, der den Weltmarktanteil des Unternehmens auf rund zehn Prozent schätzt.
Besonders im Ausland habe sich das Geschäft „dynamisch“ entwickelt, heißt es weiter, in Frankreich und Ostmitteleuropa seien Umsatzzuwächse von je mehr als 16 Prozent erzielt worden. Der Auslandsumsatz stieg von 61 auf 65 Prozent, der Vorstand rechnet damit, dass er in den kommenden Jahren einen Drei-Viertel-Anteil vom Gesamtumsatz ausmachen wird. Auch die ostmitteleuropäische Tochter Ambra konnte mit 121,6 Millionen Euro erstmals einen höheren Umsatz als das Inlandgeschäft vorweisen (106,7 Millionen Euro). Im Inland profitierte das Unternehmen vom leicht gestiegenen Sektkonsum und konnte beim Flaschenabsatz um 2,2 Prozent auf 65,2 Millionen zulegen.
In der Rangliste der Sektanbieter im deutschen Markt sieht sich das Unternehmen nun auf Platz zwei – hinter Marktführer Rotkäppchen-Mumm, wie es heißt – bei einem Gesamtanteil von rund 20 Prozent an der deutschen Sektproduktion, einschließlich eigener Marken und Handelsmarken. …

Die vollständige Redaktion finden Sie in unserer Print-Ausgabe 01/02/2009