Saftkonsum verschiebt sich
von Monika Busch, Foto: VdF
Nach aktuellen Angaben des Verbands der deutschen Fruchtsaft-Industrie (VdF) verringerte sich der Pro-Kopf-Verbrauch von Frucht- und Gemüsesäften im Jahr 2025 um 1,5 Liter auf 22,5 Liter. Während der Absatz von Fruchtsäften und Nektaren um rund sechs Prozent zurückging, legte der Konsum von Gemüsesäften um etwa zehn Prozent zu – allerdings weiterhin auf einem niedrigen Niveau von 2,2 Litern pro Kopf.
„Die insgesamt rückläufige Entwicklung beim Fruchtsaft ist vor allem auf gestiegene Preise zurückzuführen“, erläutert Klaus Heitlinger, Geschäftsführer des Verbands.
Gleichzeitig entspannt sich die Lage beim Orangensaft. Die Preise scheinen ihren Höhepunkt überschritten zu haben. Beim Gemüsesaft registriert der Verband zudem eine wachsende Nachfrage.
Ausschlaggebend seien ernährungsphysiologische Vorteile wie enthaltene Ballaststoffe sowie gesundheitliche Aspekte etwa im Fall von Rote-Bete-Saft.
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