von Monika Busch
Der Übergang ins Erwachsenenleben stellt die Generation Z zunehmend vor die Realität makroökonomischer Unsicherheiten – vom Risiko steigender Arbeitslosigkeit bis zu den spürbaren Auswirkungen von KI auf Berufsbilder. Diese Faktoren dämpfen den Optimismus vieler junger Menschen, insbesondere mit Blick auf Karrierechancen und künftige Einkommen.
Trotz dieser Eintrübung bleibt die Gen Z konsumfreudig. Ein Großteil zeigt weiter hin Bereitschaft, Geld für nicht notwendige Ausgaben zu verwenden. 59 Prozent gaben an, lieber im Moment zu leben, statt langfristig zu planen – ein deutlicher Hinweis auf eine generationstypische Gegenwartsorientierung. Für Marken bedeutet das:
Wer diese Ambivalenz versteht, kann nicht nur kurzfristig Relevanz sichern, sondern auch langfristige Beziehungen zu einer der einflussreichsten Konsumentengruppen aufbauen.
Gen Z – eine Generation zwischen Lebensphasen
Die zwischen 1997 und 2009 Geborenen sind 2026 zwischen 17 und 29 Jahre alt und bewegen sich in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen: von Schülern über Studierende und Auszubildende bis zu jungen Berufstätigen, die erste Karriereschritte gehen oder bereits Familienplanung betreiben. Diese Vielfalt prägt ihre Erwartungen, ihr Konsumverhalten und ihre finanzielle Entscheidungslogik.
Finanzen: zwischen wachsender Verantwortung und Lust auf Konsum
Mit dem Eintritt ins Erwachsenenleben verschieben sich Prioritäten. Mintel-Daten von 2026 zeigen: Mit zunehmendem Alter über nimmt die Gen Z mehr Verantwortung für eigene Ausgaben und Haushaltsbudgets. 61 Prozent sparen aktuell mehr als im Vorjahr – eine direkte Reaktion auf die wirtschaftliche Lage in Deutschland.
Die vollständige Redaktion finden Sie in unserer Print-Ausgabe 6-9/2026.